Umgebung
Die Altststadt von Rimini ist reich an interessantem Baudenkmälern:
- Der Augustusbogen aus dem Jahr 27 v. C. aus weißem istrischen Stein, war einst ein Stadttor. Der Bogen wurde mehrmals zerstört aber immer wieder originalgetreu aufgebaut, mit Ausnahme des obersten Teils, der bei den Bombardements im zweiten Weltkrieg beschädigt wurde.
- Die Tiberiusbrücke ist eine der wenigen römischen Brücken, die noch intakt sind. Sie ist ebenfalls ganz aus weißem istrischen Stein, in dorischem Stil gestaltet.
- Die Domus del Chirurgo, das Haus des Chirurgen in der zentralen Piazza Ferrari, aus der Zeit des späten römischen Kaiserreiches, wurde erst vor wenigen Jahren ausgegraben und zugänglich gemacht. Ein schönes Beispiel, wie sich die historische Epochenfolge in den verschiedenen urbanistischen Schichten spiegelt. Fundstücke aus diesem Komplex, darunter die Werkzeuge des Chirurgen, sind im Archäologischen Museum Rimini zu besichtigen.
- Castel Sismondo aus dem 14. Jahrhundert war Wohnsitz und Festung der Malatesta, die zu dieser Zeit die Stadt beherrschten. Das historische Gebäude mit seine mächtigen Mauern und quadratischen Türmen beherbergt heute Kunstausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen.
Ausflugsziele im faszinierenden Landesinneren der Romagna:
- Die Republik San Marino, auf einem 739 m hohen Felsen hinter Rimini, wenige km vom Adriastrand entfernt, die älteste noch bestehende Republik und einer der kleinsten Staaten der Welt. In der verwinkelten Altstadt reiht sich ein Souvenirladen an den anderen. Der Ausblick von den Befestigungsanlagen auf dem Gipfel des "Monte Titano" ist phantastisch. Schauplatz vieler historischer und kutureller Veranstaltungen.
- Gradara, südlich von Cattolica ist eine kleine befestigte Stadt aus dem Mittelalter mit einer herrlichen Burg aus dem 14. Jahrhundert. Stadtmauern und Befestigungsanlagen sind intakt. Hier spielt die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Paolo und Francesca, die der Nationalschriftsteller Dante Alighieri in der Göttlichen Kommödie verewigt hat.
- Montebello liegt auf einem steilen Hügel am linken Ufer des Flusses Marecchia, ein paar km landeinwärts von Rimini. Ein paar kleine Häuser und ein Schloss bilden den Ort. Von hier hat man einen herrlichen Panoramablick über die Romagna. Der Ort ist bekannt für die Geschichte von "Azzurrina", einem kleinen Mädchen, das im 14. Jahrhundert spurlos auf dem Schloss verschwunden ist, und dessen Stimme man angeblich noch heute manchmal hören kann.
- San Leo San Leo ist ein kleines mittelalterliches Städtchen auf einem Felsmassiv mit nur einem einzigen Zugang. Auf der höchsten Erhebung des Massivs thront eine gewaltige Festung, die zeitweise als Gefängnis diente und heute ein Museum beherbergt. Sehenswert die uralte Pfarrkirche und der romanische Dom mit einem massiven Glockenturm. Von vielen Stellen im Ort hat man eine wunderbare Aussicht über die Landschaft des Montefeltro-Gebirges.
- Mercato Saraceno ist ein Ort im Hinterland der Romagna, in dem Seit Urzeiten Märkte abgehalten werden. Der Ortsname bedeutet "Markt der Sarazenen (Araber)", er stammt vermutlich aus der Zeit, als immer wieder Araber an den Küsten des Mittelmeeres einfielen. Die Gegend ist stark landwirtschaftlich geprägt, insbesondere auch durch den Weinbau, und man kann auf Ausflügen Spezialitäten aus Küche und Keller kennenlernen.











